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07. 12. 2022 - 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr

 
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Theatrale Mobile 2023 - Die rollenden Theaterfestspiele

 

Vorankündigung

Weitere Infos folgen demnächst.


 

Panama
Oh wie schön ist Panama

nach Janosch

 

Familientheater

 

Janoschs Klassiker über Fernweh, Reisen, Freundschaft und wie schön doch das eigene Zuhause ist.

 

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Wenn man einen Freund hat, … braucht man sich vor nichts zu fürchten, dann ist es überall schön, auch Zuhause! Das ist Kernaussage dieser Geschichte, die mit ihrer schlichten Poesie, seit Ende der 70er unzählige junge und ältere Herzen erobert und es ins kollektive Gedächtnis geschafft hat.

Jeder kennt sie:

Der kleine Bär und der kleine Tiger, mit seiner gelbschwarzgestreiften Tigerente.

Die Beiden nehmen Dich und Deine Familie mit auf eine abenteuerliche Reise.

Lerne ihre neuen Freunde kennen und finde mit ihnen, in der der warmen Sommerluft, Panama, das Land ihrer Träume.

Die im Zeichenstil von Janosch ausgestattete Inszenierung hält sich nah ans Bilderbuch und ergänzt die Geschichte mit originellen Liedern.

Ein heiterer, liebevoll philosophischer Spaß, für alle ab 4 Jahren.

 

Inhalt

Es waren einmal ein Kleiner Tiger und ein kleiner Bär…

Zusammen leben Beide glücklich in einem kleinen Häuschen, in der Nähe des Flusses. Der kleine Bär ist ein leidenschaftlicher Fischer und der kleine Tiger ist ein versierter Pilzsammler, der eine kleine gelbschwarzgestreifte Holzente mit Rädern besitzt. Eines Tages fischt der kleine Bär eine leere Holzkiste aus dem Fluss auf der “Panama“ steht. Sie schnuppern an der Kiste und sie riecht nach Bananen. Sie schließen daraus, dass Panama das Land ihrer Träume ist und dass dort alles besser, größer und schöner als zuhause sein muss. Und da wollen sie hin! Am nächsten Tag schon, machen sich die Beiden mit einem Kochtopf, einer Fischerrute, einem Hut und der Tigerente auf den Weg nach Panama. Zuerst fertigen sie aus der Kiste einen Wegweiser, denn sie müssen ja wissen, wo es langgeht. Während ihrer Reise treffen sie auf die verschiedensten Tiere. Eine ängstliche Maus, den Fuchs, der gerade die Gans fangen will, eine Kuh, auf Hase und Igel und eine Krähe. Die Tiere haben noch nie von Panama gehört und wissen auch nicht, wo Panama liegt. Aber jedes Tier hat einen guten Grund zu empfehlen, dass es richtig wäre, nach links zu gehen. Deshalb laufen die Freunde im Kreis herum und kommen schließlich wieder bei ihrem alten Zuhause an. Da in der Zwischenzeit die Bäume und Sträucher beträchtlich gewachsen sind und das Haus total zugewuchert ist, merken sie nicht, dass sie wieder in ihrem ursprünglichen Zuhause angekommen sind. Sie finden auf dem Boden, vor ihrem Haus, den Wegweiser mit der Aufschrift „Panama“ und glauben deshalb, tatsächlich an ihrem Ziel angekommen zu sein. Sie reparieren das Haus und sind glücklich, endlich im Land ihrer Träume zu sein.

 

 

Pubertät
Pubertät

von Josefina Vázquez Arco

 

Schauspiel

 

Wahn und Witz einer stinknormalen Beziehung.

 

In dieser tiefsinnigen, schwarzen Komödie mit viel Herz, erkennen sich alle Menschen wieder, die einmal eine Pubertät erlebt haben, ob es nun die eigene oder die der Kinder war.

 

Bitterböse und saukomisch!

 

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Ein Vater sitzt in einem Tattoo- und Piercingstudio, wartet angespannt auf seine pubertierende Tochter und berichtet von Freud und Leid des Zusammenlebens mit seinem noch vor Kurzem so süßen, höflichen und liebenswehrten Spross.

Anstatt zu einer Frau, wandelt sich das liebe Mädchen aber zu einem wahren Monster – lebende Pizzaschachteln unter dem Bett inklusive.

Konflikte und skurrile Situationen werden auf der Bühne lebendig.

Während seiner Kindheit wollte er Astronaut werden und hörte Nirvana.

Aber die Zukunft hatte andere Pläne mit ihm.

Die Abenteuer im Weltall sind nichts im Vergleich zu seiner Vaterschaft.

Und eine große Frage taucht auf: An welchem Punkt hat er sich in seinen eigenen Vater verwandelt?

 

 

voigt
 
W. Voigt- Life- Show

von Holger Scharnberg / Matthias Thurow

 

Knacki Revue 

 

Die W. Voigt-Life-Show erzählt eindringlich, die genauso unrühmliche, wie berührende Lebensgeschichte des Schuhmachergesellen Friedrich Wilhelm Voigt, besser bekannt als der Hauptmann von Köpenik.

 

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Hintergrund:

Der historische Friedrich Wilhelm Voigt wurde nach seiner Begnadigung durch Kaiser Wilhelm II ein begehrter Star. Er bereiste ganz Deutschland und trat in Lokalen und auf Jahrmärkten auf. Auch einzelne Mitglieder der „Truppe“, die er seinerzeit befehligt hatte, nahmen an den Auftritten teil oder ließen sich mit ihm fotografieren. So tingelte Voigt als falscher Hauptmann auf den Varietébühnen Europas, in Amerika und Kanada und vermarktete seine Geschichte als begehrte und gefragte Ware. Das Geld, das er auf Reisen in Person des Hauptmanns von Köpenick verdient hatte, legte er gut an, um so von der Rendite ehrlich leben zu können. Durch die Inflation völlig verarmt, starbt Wilhelm Voigt am 3. Januar 1922 in Luxemburg.

 

Das Stück

Aber nicht so in dem Stück „Die W. Voigt-Life-Show“: Hier erfreut sich W. Voigt immer noch seines Lebens und ist „on the road“. Hier hat er seine Life-Show zeitgemäß und mit eingänglicher Musik aufgerüscht. Stets Auftrittsverbote fürchtend, spielt er mit seinem Ensemble aus altgedienten Knackis in Theatern und auf Plätzen seine Lebensgeschichte. Aber mittlerweile darf er sogar in Schulen auftreten…

 

Das Stück ist das Ergebnis jahrelanger Recherche und orientiert sich, anders als Zuckmayer, ausschließlich an der historischen Person. 

 

Die Köpenickiade steht in diesem rasanten, revue-artigen Stück, dramaturgisch nicht im Mittelpunkt, sondern als furioser, fast logischer Schlussakkord einer jahrerlangen Entwicklung und ist hier keine Sternstunde, sondern trauriger Höhepunkt in einer bewegenden Biografie.