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Die Geschichte vom kleinen Onkel

Nach Barbo Lindgren. Mit Musik von Ulrich Kodjo Wendt, Martin Friedenstab und Ronja Geburtzky.

Eine poetische Crossover Produktion zu den Themen Anderssein und Freundschaft.

 

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Kindertheater ohne viele Worte. Tanztheater meets Schauspiel.

 

„Die Geschichte vom Onkel“, nach dem schwedischen Kinderbuchklassiker von Barbro Lindgren, ist eine poetische Geschichte  die ohne viele Worte auskommt.

Kindgerecht behandelt das Stück Fremdenfeindlichkeit und hinterfragt Etabliertenvorrechte, indem es diese komplexe Problematik auf drei, für kleinere Kinder verständliche Themen, herunterbricht: Freundschaft, Andersartigkeit und Eifersucht.

 

 

Jeder braucht einen Freund. Andersartigkeit ist normal und kein Hinderungsgrund für Freundschaft. Eifersucht schon. Das Theaterstück vereint zartes, subtiles Schauspiel mit einer berührenden Choreografie und Livemusik. Ein Theatererlebnis ohne Sprachbarriere, für Kinder und Erwachsene. Ab 6 Jahren.

Inhalt

Es war einmal ein kleiner Onkel. Der gar nicht so klein war, aber ein bisschen ängstlich war er, und ein bisschen scheu.

Der kleine Onkel war sehr einsam. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als einen Freund. Aber obwohl er zu allen immer freundlich war, wollte einfach niemand mit ihm befreundet sein. Alle fanden, dass er irgendwie anders ist. Das er einfach nicht zu ihnen passt.

Und dann fanden sie noch, dass er dumm aussieht.

Die dummen Onkel waren immer gemein zu ihm.

Eines Tages heftete er Zettel an die Bäume. Auf die Zettel hatte er geschrieben: KLEINER ONKEL SUCHT EINEN FREUND. Zur Sicherheit in allen Sprachen, die ihm eingefallen sind.

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Er wartete – gespannt – doch niemand kam. Doch dann tauchte plötzlich ein Hund auf. Er beschloss: Der Hund soll sein Freund sein! Doch das war gar nicht so einfach. Der Hund war nämlich irgendwie anders, sogar sehr anders als der kleine Onkel. Außerdem war der Hund etwas ängstlich und sehr scheu. Nur langsam bekam der Onkel heraus, was dem Hund gefällt und die Beiden kamen sich nur langsam näher. Denn der Onkel war irgendwie anders, sogar sehr anders, als der Hund. Doch es entstanden auch Konflikte. Der Onkel, ebenso wie der Hund, mussten lernen zu verstehen, dass beide andere Bedürfnisse und Eigenarten haben.

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In vielen kleinen witzigen Episoden erleben die Zuschauer*innen wie alle Probleme gelöst werden und es entwickelt sich eine zarte Freundschaft. Von nun an sind sie unzertrennlich, teilen alles, essen gemeinsam Fleischklößchen, tollen auf der Sommerwiese und erleben, wie schön es ist, gemeinsam das Wetter zu genießen. Doch eines Tages tauchte ein kleines Mädchen auf und spielte mit dem Hund. Der Hund mochte das Mädchen sehr. Da fühlte der kleine Onkel einen Stich in der Brust und sein Herz wurde schwer. Wird er seinen einzigen Freund nun wieder verlieren? Aber vielleicht ist das Hundeherz auch groß genug für zwei?

Am Ende wird alles gut.

Dabei braucht die Geschichte nicht viele Worte, das Wichtigste vermittelt sich im Stück durch stummes Spiel, Tanz– und vor allem: Musik

Zeitumfang: 60 Minuten

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Besetzung

Bild Über Uns

Regie/ Bühne: Thomas Flocken

Dramaturgie: Julia v. Thoen

Choreografie: Kim Tassia Kreipe

 

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Besetzung: Jens Rainer Kalkmann, Kim Tassia Kreipe, Jessica Belton, Jennifer Toman, Ronja Geburtzky, Martin Friedenstab, Ulrich Kodjo Wendt und Julia v. Thoen.

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Musik / Komposition

Ronja Geburtzky, Ulrich Kodjo Wendt, Martin Friedenstab

 

Kostüme: Irene Hapka /Frauke Ollmann / Otti Wiedenroth Rösler 

 

Objekte: Igor Frank

 

 

 

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„Die Geschichte vom Onkel“ ist eine Produktion von Julia v. Thoen- Thomas Flocken- Jens Rainer Kalkmann- Kim Tassia Kreipe- Jennifer Tomann- Jessica Belton.

 

Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG / Verlag für Bühne Film und Funk